Friedrich Funder Institut

Veranstaltungen - Übersicht

7. FFI-Symposium:

“Politik und Medien nach der Wahl. Eine Bestandsaufnahme.”

Wann: Montag, 16.Oktober 2017, 18.00 Uhr

Wo: IV, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien, Ludwig Urban/Spiegelsaal

Einen Tag nach der Nationalratswahl und ein Jahr nach dem Brexit und den
Präsidentschaftswahlen in den USA haben sich Politikanalysten, Leitmedien,
die Meinungsforschung und die veröffentlichte Meinung gleichermaßen blamiert.

Geht die Ära der Meinungsforschung und der sachlichen politischen Debatte tatsächlich
zu Ende und beginnt nun das postfaktische Zeitalter der Postdemokratie?

Sind Inszenierungen wichtiger als Inhalte? Sollten Meinungsumfragen
während einer NR-Wahl verboten werden?
Entscheidet Affektmanagement über Erfolg und Misserfolge beim Wähler?
Brauchen Medien und Sozialwissenschaften ein neues Instrumentarium,
um ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Realität zeichnen zu können?
Welche Lehren kann und soll Österreich aus den jüngsten nationalen
und globalen Enwicklungen ziehen?

Panel I Politikberichterstattung:
• Rainer Nowak, Die Presse
• Eva Weissenberger, Journalistin
• Andreas Koller, Salzburger Nachrichten

Panel II Markt- und Meinungsforschung:
• Dieter Zirnig, neuwal
• Paul Eiselberg, IMAS
• Paul Unterhuber, GfK

Moderation: Claus Reitan, Journalist

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.

Anmeldung und Information

Dr. Saskia Dragosits
Tivoligasse 73, 1120 Wien
Telefon: +43 1 814 20 – 39
Fax: +43 1 814 20 – 61
E-Mail: sekretariat@ffi.at

6. FFI Symposium

„Die Roboter kommen. Wie die Digitalisierung alles verändert”

Wann: 10. Oktober 2016, 18:00 Uhr

Wo: IV, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien, Ludwig Urban/Spiegelsaal

Die vierte industrielle Revolution bringt das Internet der Dinge und dieses wird
unsere Arbeitswelt umgestalten. Die Roboterisierung der Arbeitswelt wird nicht
nur die Produktion, sondern auch die Medienlandschaft grundlegend verändern.
Daher müssen wir uns grundlegende Fragen stellen:
Welche Arbeitsplätze wird es in zwanzig Jahren noch?
Wie verändert das Internet der Dinge unseren Alltag und unseren Medienkonsum?
Welche Kulturtechniken müssen Schulen und Medien vermitteln, um nicht
den Anschluss ans digitale Zeitalter zu verlieren?
Was kann die vorausschauende Industrie- und Medienpolitik machen,
damit die Gewinner dieser Entwicklung auch in Europa einen Arbeitsplatz
haben und nicht nur im Silicon Valley?

Keynote: Prof. Dirk Helbing, ETH Zürich – Was bleibt übrig nach der digitalen Revolution

Diskussion:

Dr. Horst Pirker, VGN
Saim Alkan, aexea GmbH
Dr. Margit Schratzenstaller, WIFO
Andreas Weinberger, Uber-Österreich

Moderation: Mag. Peter Schiefer, Das Kommunikationshaus Bad Aussee

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.

Anmeldung & Information unter:
saskia.dragosits@ffi.at,
Telefon: +43 1 814 20 – 39

Bereits stattgefundene Symposien:

5. FFI Symposium

„Die Folgen der Digitalisierung für die Gesellschaft“

Wann: Montag, 12.Oktober 2015, 19:00 Uhr

Ort: IV, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien, Ludwig Urban/Spiegelsaal

Die Digitalisierung der Gesellschaft nimmt Fahrt auf:
Manche Leistungen im Netz bezahlen Nutzer ganz selbstverständlich
alleine mit ihren Daten, mit dem Ausspähen von Kunden und Bürgern
haben sich viele abgefunden, die Erlösmodelle zahlreicher Branchen geraten ins
Wanken. Die zentrale Fragen lauten: Welche Folgen hat eine digitalisierte Gesellschaft
für den einzelnen Bürger? Bestimmen künftig die Algorithmen die Meinungsbildung?

Keynote: Thomas Jarzombek , Mitglied des Bundestags,
Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion für
Digitale Agenda und Vorsitzender der CDU Düsseldorf

Diskussion:

• Mag. Ingrid Brodnig, „profil“
• Dr. Rudi Klausnitzer, Autor und Berater DMC Group
• Eugen Russ, Geschäftsführer Russmedia
• Mag. DDr. Julia Wippersberg, Privatdoz., Vizestudienpräses der Universität Wien, Senior Lecturer
• Thomas Jarzombek , Mitglied des Bundestags

Moderation: Mag. Lisa Stadler, „Der Standard”, Social Media Managerin

Symposium 2014

4. Symposium des Friedrich Funder Instituts

Rudeljournalismus, Schwarmintelligenz und Herrschaft des Affekts.

Donnerstag, 09. Oktober 2014, 18:00 – 20:30 Uhr
Forum Mozartplatz, Mozartgasse 4, A-1041 Wien

Die behauptete Schwarmintelligenz hat – bedingt durch die Aufmerksamkeitsökonomie – zu einer
vermehrten Rudelbildung in der Berichterstattung geführt.
Meinungspluralismus und Standpunkte abseits des
Mainstreams werden seltener, der Ton gereizter.
In Foren und in Sozialen Medien sind Sprachverrohung,
Affektpostings und eine permanent aggressive Grundstimmung
eher Regel als Ausnahme. Woher kommt die Sehnsucht, ständig
“neue Säue durchs mediale Dorf” zu treiben?

Programmablauf:

Tagungsmoderation: Präsident Mag. Gerald Grünberger

18.00 bis 18.30 Uhr Prof. Dr. Wolfgang Schweiger (Universität Hohenheim)

Social Media und Rudeljournalismus

18.30 bis 19.00 Uhr Dr. Axel Maireder (Universität Wien)

Themenkonjunkturen in Social Media

19.15 bis 20.30 Uhr

Podiumsdikussion:

*Pöbeleien statt Meinungsaustausch. Wie kann die Qualität des
öffentlichen Diskurses gesteigert werden?*

Podium:

CR Eva Weissenberger, Kleine Zeitung Klagenfurt
Thomas Weber, Herausgeber The Gap
Ingrid Brodnig, Ressortleiterin Medien Falter
CR Dr. Helmut Brandstätter, Kurier
CR Dr. Christian Rainer, Profil

Moderation: stv. CR Johannes Bruckenberger, APA

Das Symposium ist kostenlos. Anmeldung & Information unter:
saskia.dragosits@ffi.at, Telefon: +43 1 814 20 – 39